Hallo und herzlich willkommen auf meiner Homepage

Wolfgang Baumbast
Autor
Das ehrlichste Buch über die Liebe
Ganzheitlichkeit ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit

Ist Narzissmus etwa der bessere Sex?

Als Autor diverser Bücher, Schriften und Gedichte möchte ich mich auf dieser Webseite vorstellen und Einblick in meine Arbeitsweise geben.

Wie bin ich Autor geworden? Was treibt mich an? Was bewegt mich? Wie entwickle ich meine Themen und wie gestalten sich die Schreibprozesse?

Nun, so wie mancher täglich ins Fitnessstudio geht, ziehe ich mich regelmäßig zurück, um zu meditieren. Aus (scheinbar) gedankenleeren Räumen blitzen im Zustand der Achtsamkeit immer wieder subtile Nuancen auf. Diese zarten Keime verstärken sich schließlich zu greifbaren Ideen die mir als Quelle und Ausgangspunkt meiner Inspirationen dienen. Sie setzen dabei häufig überraschend frische und kreative Impulse frei. Manchmal formen sich daraus Gedichte. In besonders intensiven Phasen entwickelt sich jedoch eine derart komplexe Stofffülle, dass daraus dann ein ganzes Buch entsteht.

Nach zwei Sachbüchern habe ich ein kleine Erzählung herausgebracht, in die meine fast vierzigjährige Meditationserfahrung eingeflossen ist.

Wer Bücher über psychologische, philosophische oder soziologische Themen verfasst, sollte eines dieser Fächer studiert haben – das darf man zurecht erwarten. Dieser Ansatz ist sicher richtig.

Ich kann kein derartiges Studium vorweisen. Meine Abhandlungen zu diesen Themen entstammen daher auch nicht der Sicht des Wissenschaftlers oder des Akademikers, sondern der des Betroffenen.

Ich hatte in den vergangenen sechs Jahrzehnten reichlich Gelegenheit, die gesellschaftlichen Veränderungen und Umbrüche der Nachkriegszeit zu erfahren und mitzuerleben. Angefangen bei den wilden 68ern bis zum Mauerfall und der Globalisierung. Ich habe die Auf und Abs von Hochkonjunkturen und Rezessionen verfolgt und Regierungen kommen und gehen sehen. Ich habe um meine Ehe gekämpft und sie schließlich wegen unüberbrückbarer Differenzen beendet.

Am Ende meiner Schulzeit hatte ich mich entschlossen, in den öffentlichen Dienst zu gehen. Ich bin Finanzbeamter geworden.

Dadurch konnte ich anhand der Akten, die ich jedes Jahr mit schöner Regelmäßigkeit mindestens einmal in die Hand genommen habe, Geschichten des Erfolgs oder des Misserfolgs studieren. Etliche der Menschen, die hinter diesen Akten standen, sind mir begegnet und ich konnte sie persönlich kennen lernen. Ihre Schicksale  und das, was sie mir darüber erzählten, haben mich zum Suchenden gemacht. Was macht den erfolgreichen Menschen aus und was trennt ihn vom weniger erfolgreichen?

Doch am meisten profitiert habe ich vom hereinbrechenden Informationszeitalter. Es wurde mir zum größten Erkenntnis- und Lustfaktor.

Wie bereits erwähnt, ist meine Ehe gescheitert, die vieler Bekannter ebenfalls. Die Sitten sind rauer geworden und die Geschäftsmoral ist am Boden. Mein Leben und das vieler anderer weist Brüche und Verwerfungen auf. Es ist durchsetzt mit Zweifeln und Nöten. Die Welt gerät aus den Fugen.  Keine Zustände also, mit denen ein Feingeist wie ich zufrieden sein kann.

Mein Lebensentwurf ist mir nicht nur einmal, sondern mehrfach abhanden gekommen. Ich habe nach Gründen und Ursachen gesucht, und ich wurde fündig. Bei mir, bei meiner Erziehung, meinen persönlichen Einstellungen. Aber auch bei der Erziehung meiner Frau und ihren Einstellungen und überhaupt bei vielen, mit denen ich mich unterhalten und ausgetauscht habe. Aber ich wollte nicht nur Ursachenforschung betreiben, sondern Lösungen finden für meine Zweifel und Nöte, aber auch für die Herausforderungen, die uns der ständige Wandel heute mehr denn je abverlangt.

Ich habe mir die Sinnfrage immer wieder neu gestellt. Ich habe sehr gründlich über mich und die Welt nachgedacht. Dabei konnte ich mich auf viele Forschungsarbeiten und Untersuchungen intelligenter Frauen und Männer stützen. Ihre Schriften habe ich gelesen. Sie haben mich inspiriert und angeleitet. Deshalb ist all das, was ich zusammengetragen habe, nicht neu, es wurde von mir allenfalls in ein neues und vielleicht überraschendes Licht gestellt. Alle meine Studien, meine Erfahrungen und Überlegungen sind schließlich ineinander geflossen und haben sich zu tiefen Erkenntnissen verdichtet, die Eingang in diverse Gedichte, Schriften und Bücher gefunden haben. Natürlich nehmen sie auch Bezug zur aktuellen Corona-Krise und auf die Zeit danach.

Wenn ich nicht gerade an irgendwelchen Texten arbeite, bin ich mit meinem Foto-Equipement unterwegs auf der Suche nach lohnenswerten Motiven und den besonderen Augenblicken, die ich dann ablichte. Auch das ist ein kreativer Akt für mich, wie im Übrigen auch die Arbeit am Herd, wenn ich für mich und meine Gäste einfache, aber schmackhafte Gerichte zubereite.

Keine Angst, ich werde an dieser Stelle nicht versuchen, die unüberschaubare Vielzahl an leckeren Rezepten im Netz noch weiter anzureichern, aber den einen oder anderen gelungenen Schnappschuss meiner Fotosausflüge findet ihr in meiner Fotogalerie.

Euer

Wolfgang Baumbast